
1. Mai 2007
Im Herbst 2006 wurde mit der Annahme der verschärften Asyl- und Ausländergesetze einmal mehr deutlich: Migrationsdebatten haben hierzulande nichts mit auf die Realität bezogenen Regelungen zu tun. Vielmehr werden dumpfe Vorurteile zementiert, um Wähleranteile politisch unappetitlicher Gruppierungen zu mehren.
Sans Papiers sind aus der öffentlichen Wahrnehmung seit längerem wieder verschwunden. Von ihren Leistungen profitieren aber auch genau jene gerne, welche immer behaupten, Integration beurteilen zu können.
Menschenwürde ist heute in der Schweiz vom Besitz amtlicher Papiere abhängig. Amtliches birgt aber Gefahren: Willkürliche Einteilung auf Grund von Herkunftsländern oder Zusicherungen, wie die rechtsstaatlichen Garantien der Türkei im Falle Mehmet Esiyok, bedrohen das Leben vieler.
Ob anlässlich des G8 Gipfels in Heiligendamm, in der Debatte um Migration oder im Kampf für bessere Arbeitsbedingungen: Es gilt gegen Ungerechtigkeit aktiv zu werden. Unsere RednerInnen und TeilnehmerInnen an Veranstaltungen tragen am 1. Mai 2007 ihren Teil dazu bei, grenzenloser Menschenwürde zum Durchbruch zu verhelfen.
1.-Mai-Komitee Zürich
1.-Mai-Zeitung 2007
Freundlicherweise hat sich das Redaktionsteam der neuen Zeitung Antidot bereit erklärt, die 1.-Mai-Zeitung zu produzieren. Vielen Dank! 1.-Mai-Zeitung: PDF, 2.2 MB Achtung: Aus Platzgründen sind nicht alle Inserate der gedruckten Ausgabe in der Online-Ausgabe enthalten.
Kulturprogramm: 28. April, 29. April und 1. Mai - 1.-Mai-Fest auf der Kasernenanlage
Polit- und Kulturprogramm zum ausdrucken (PDF)
IN TÜRKISCHER SPRACHE (PDF) (Vielen Dank an Radio LoRa - dem einzigen Radio mit Live Sendungen direkt vom Kasernenareal)
Freiheit für Mehmet Esiyok und Zeynep Yesil!
Mehr dazu bei Augenauf