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Von
Bardill bis Jungle, von der Balalaika bis zur
HipHop-Plattentaufe. Der 1. Mai ist ein kulturelles Event.
Mit Linard und E.K.R.
zur Balalaika
Liederer
und Geschichtenerzähler nennt sich Linard Bardill. In jungen
Jahren war der Sänger wegen einem Lied über den Bündner
Erziehungsvogt in seiner Heimat in Ungnade gefallen.
Inzwischen hat er sich mit seinen rätoromanischen Gesängen
wieder in die Herzen der Leute gespielt. Seine ganz
grosse Fangemeinde hat Bardill jedoch unter den Kindern. Die
geheimnisvollen Geschichten und Lieder bringen sie in
Begeisterung.
Linard
Bardill ist ein politischer Mensch. Deshalb hat er auch ohne
grosses Zögern zugesagt, als er für den musikalischen Teil
der 1.-Mai-Kundgebung angefragt wurde. Die Chance ist auch
einmalig. Wer vor ihm konnte schon einmal auf einer grossen Bühne
vor dem Zürcher Bahnhof spielen?
Andere Töne
werden vom 27. bis zum 30. April im Zeughaus 5 angeschlagen.
Lokale Veranstalter machen die 1.-Mai-Nächte zum Tag. Das
Studio B (Substrat) beginnt am Freitag mit Techno, NoCode
folgt am Samstag mit einem HipHop-Event der Extraklasse (E.K.R.
Plattentaufe), am Sonntag übernehmen die Leute von Abart mit
Schweizer Rock und am Montag folgt eine Jungle-Party. Die
Zeughaus-Anlässe sind übrigens der einzige Teil des diesjährigen
1.-Mai-Programms, zu dem der Zugang nicht frei ist. Für
sparsame Partygänger gilt der Tip: Mit dem Solibändel des
1.-Mai-Komitees ist der Eintritt zu den Parties billiger zu
haben.
Der
Nachmittag des 1. Mai gehört dem traditionellen
internationalen Kulturprogramm. Die Mitgliedsorganisationen
des 1.-Mai-Komitees präsentieren ihre Kulturgruppen. Später
haben lokale Grössen aus der Funk-, Rock- und Ska-Szene ihre
Auftritte auf der Open-Air-Bühne im Zeughaushof.
Wir
danken unseren PartnerInnen und Partnern, die bei der
Rechnungsstellung beide Augen zudrücken: Abart, NoCode, Rote
Fabrik, Kanzlei, Banduur, Deluxe, Topo und alle anderen, die
hier nicht genannt worden sind.
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Programm 2001
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