|
Sonntagszeitung
30.4.2000
Sonntagsinterview
«Sozialismus ist die
Voraussetzung für wirkliche Demokratie»
PDS-Mitglied Sahra Wagenknecht über
die Zukunft ihrer Partei, über Marxismus und den 1. Mai
in Zürich
VON RENÉ ZEYER
SonntagsZeitung: Sie kennen ja die
Schweiz.
Sahra Wagenknecht: Ein bisschen. Ich war vor zwei Jahren
in Luzern, das war eine interessante Veranstaltung.
Ihr Auftritt hat polarisierend gewirkt. Sie sind von
Linken als Stalinistin bezeichnet worden ...
Wagenknecht:... nein, nicht von Linken ...
... doch, vom linken Zuger Kantonsrat Josef Lang
beispielsweise; andererseits wurden Sie von
rechtsstehenden Kreisen attackiert. Wie gehen Sie mit
diesen Angriffen um?
Wagenknecht: Das bin ich aus Deutschland gewohnt. Ich
fand nicht, dass Lang viel Fundiertes vorgebracht hat,
um seinen Stalinismusvorwurf zu begründen. Er hatte
damit im Saal auch wenig Resonanz. Die Debatte ging im
Übrigen mehr um Zukünftiges als um Vergangenes, was
ich auch wichtiger finde.
Von der SVP aus wurde versucht, Ihren Auftritt am 1.
Mai mit dem Argument zu verhindern, dass Sie eine Gefahr
für die innere Sicherheit der Schweiz darstellen.
Wagenknecht: Es ist vielleicht doch eine Überschätzung
meiner Person, zu erwarten, dass meine 1.-Mai-Rede in
der Schweiz gleich eine Revolution auslöst. Das ist
auch nicht der Zweck der Veranstaltung. Allerdings geht
es schon darum, Alternativen zur bestehenden
Gesellschaft aufzuzeigen. Wenn wir uns ansehen, wie der
globale Kapitalismus die sozialen Kontraste verschärft,
ist es alles andere als abwegig, über eine andere
Wirtschaftsordnung nachzudenken.
Und das halten Sie auch in der Schweiz für nötig?
Wagenknecht: Die Probleme existieren europaweit. Da
macht selbst die Schweiz keine Ausnahme. Auch hier gibt
es Sozialabbau, die privaten Zuzahlungen bei Krankheit
steigen, die AHV-Revision erhöht das Rentenalter und
senkt die Leistungen.
Die SVP hat Sie zudem als Anhängerin des ehemaligen
DDR-Staatschefs Ulbricht und Stalin-Verehrerin
bezeichnet. Sind Sie das?
Wagenknecht: Das ist halt die plumpe Art. Ich habe mich
zu Stalin klar geäussert; natürlich verurteile ich die
Verbrechen, die unter ihm begangen wurden, ohne Wenn und
Aber. Der Begriff Stalinistin ist immer schnell bei der
Hand, wenn sich jemand nicht von allem distanziert, was
mit dem zurückliegenden Sozialismus zusammenhängt. Ich
habe ja die DDR noch bewusst erlebt. Und ich bin ganz
gern in einem Land aufgewachsen, in dem Kinder kein
Armutsrisiko waren, Bildung und Gesundheit nicht vom
persönlichen Geldbeutel abhingen und Berufstätigkeit
von Frauen Normalität war.
Sie werden auch innerhalb Ihrer eigenen Partei, der
PDS, kritisiert, zum Beispiel als stalinistisches
Teufelchen, oder es wird Ihnen nachgesagt, dass Sie bald
einmal zu hinken beginnen würden, um Rosa Luxemburg
noch ähnlicher zu werden.
Wagenknecht: Dass Leute versuchen, Mangel an Argumenten
durch persönliche Beleidigungen auszugleichen, kommt
leider nicht nur ausserhalb der PDS vor. Wo die Debatte
inhaltlich geführt wird - jüngst in der Frage der
Friedenspolitik -, sind unsere Positionen oft die
mehrheitsfähigen.
Zeigt die PDS nicht doch Politikunfähigkeit, wenn
sie sich mit doktrinären Positionen koalitions- oder
regierungsunfähig macht?
Wagenknecht: Wenn es der Preis für Regierungsfähigkeit
wäre, dass wir unser Gesicht verlieren, dann sollten
wir diesen Preis nicht zahlen. Konsequente
Antikriegspolitik ist ebenso wenig doktrinär wie der
Kampf für soziale Gerechtigkeit. Die PDS ist die
einzige Partei im Bundestag, die für diese Positionen
wirklich noch einsteht. Wenn man seine Substanz aufgibt
wie die Grünen, dann ist man über kurz oder lang
erledigt.
Sie haben mutigerweise für den deutschen Bundestag
in Dortmund kandidiert, mit der Ansage, 5 Prozent zu
erreichen. In Wirklichkeit haben Sie dann 3,25 Prozent
geschafft, die Zweitstimmen von 1,8 auf 2,1 Prozent
gesteigert. War wohl kein grosser Erfolg?
Wagenknecht: Selbst in der deutschen Presse wurde es als
Achtungserfog gehandelt. Es war immerhin das beste
Erststimmenergebnis, das je ein PDS-Kandidat im Westen
erreicht hat. Es zeigt, dass mit konsequent linken
Positionen sehr wohl Stimmen zu gewinnen sind. Natürlich
sind das Erfolge auf bescheidenem Niveau. Aber wer träumt,
dass die PDS im Westen in kurzer Zeit zehn oder mehr
Prozent erreichen kann, hat den Boden unter den Füssen
verloren. Die Vorbehalte sind viel zu gross. Langfristig
werden wir im Westen Fuss fassen, davon bin ich überzeugt.
Aber das braucht Jahre.
Warum soll man eigentlich dazu aufrufen, noch mal
Sozialismus zu probieren, nachdem das erst vor kurzem
dermassen kläglich gescheitert ist?
Wagenknecht: Wir rufen ja nicht dazu auf, die
Vergangenheit zu wiederholen. Da wäre das Scheitern
programmiert. Ein künftiger Sozialismus wird sich in
vielem von dem untergegangenen Modell unterscheiden.
Aber wer kann die heutige Shareholder-Value-Gesellschaft
für das letzte Wort der Geschichte halten? Europaweit
sitzen Millionen Menschen auf der Strasse, immer mehr
junge Leute bleiben chancenlos, geleistete Arbeit wird
immer schlecht bezahlt, und die Sozialsysteme werden
zerschlagen. Die Finanzmärkte dagegen brummen, die
Wirtschaft fährt Rekordgewinne ein, und die Vermögenseinkommen
wachsen in den Himmel.
Die Errungenschaften des Sozialismus mal
dahingestellt, wie steht es denn mit der
wirtschaftlichen Ineffizienz, Gerontokratie, dem
Ausverkauf aller Prinzipien bis hin zu Häftlingsverkauf
und Devisenschiebereien, und vor allem dem völligen
Fehlen jeglicher demokratischer Auseinandersetzung?
Wahrscheinlich hätten Sie doch in der DDR gar nicht die
Möglichkeit gehabt, Ihre Positionen zu vertreten.
Wagenknecht: Ich habe die in der DDR durchaus vertreten
und bin da auch angeeckt. Man spielt aber diese
Defizite, die die DDR unstreitig hatte, einseitig hoch
und tut so, als ob es das heute alles nicht mehr gäbe.
Heute gibt es weniger politische, dafür mehr ökonomische
Repression. Leute, die sich links engagieren, sind viel
eher in Gefahr, ihre Arbeitsplätze zu verlieren. Arg
wurde das bei der Säuberung ostdeutscher Universitäten
und Schulen durchgesetzt. Wer PDS-Mitglied war, hatte
kaum eine Chance. Damit rechtfertige ich die Verhältnisse
in der DDR nicht, aber wir haben bei den negativen
Dingen weniger verloren als bei den positiven. Natürlich
muss der zukünftige Sozialismus demokratische
Mitbestimmungsrechte sichern.
In der DDR fanden dann wirtschaftliche Entscheidungen
unter breiter Beteiligung der arbeitenden Massen statt?
Wagenknecht: Das behauptet keiner. Aber man soll nicht
so tun, als habe es diese Defizite nur in der DDR
gegeben. Im politischen System gab es Versteinerungen
und kaum Mitbestimmung, im betrieblichen Bereich war das
schon anders. Wenn sich einer über schlechte
Arbeitsbedingungen beschwert hat, hatte das
normalerweise Veränderungen zur Folge.
Aber war das Fehlen demokratischer Möglichkeiten
nicht systemimmanent?
Wagenknecht: Systemimmanent ist es nur unter
privatwirtschaftlichen Bedingungen. Manager, die sich
nur gegenüber einer Handvoll Grossaktionäre
verantworten müssen, haben hier die Macht, mit einem
Federstrich über das Schicksal einiger Zehntausend
Menschen zu entscheiden. Und keine demokratische
Institution hat eine Chance, ihnen dabei hineinzureden.
Sozialismus ist doch die Voraussetzung für wirkliche
Demokratie.
War aber nicht so.
Wagenknecht: Deshalb sind wir ja auch gescheitert, weil
sich die Leute nicht mehr damit identifiziert haben.
Aber wer sagt denn, dass das nicht anders geht?
Der bevorstehende Zusammenbruch des Kapitalismus ist
auch schon eine etwas ältere Theorie.
Wagenknecht: Wer behauptet, dass er von alleine
zusammenbricht? Aber sehen Sie sich die Finanzblase auf
den Weltbörsen an, die erheblich schneller wächst als
die Weltwirtschaft; Gewinne werden kaum noch
reinvestiert, sondern grösstenteils spekulativ
angelegt, der globale Druck auf Löhne und Gewinnsteuern
vernichtet Nachfrage, die Fusionswelle konzentriert
Wirtschaftsmacht und schnürt mittelständischen
Unternehmen die Luft ab: Das ist eine Logik, die sich
auf Dauer nicht fortschreiben lässt. In einem reichen
Land wie Deutschland leben nach neusten Angaben der
Bundes-ärztekammer eine Million Kinder in solcher
Armut, dass sie unzureichend ernährt sind, ein
signifikant höheres Krankheitsrisiko und eine um sieben
Jahre geringere Lebenserwartung haben. Das sind doch
keine Lappalien, sondern himmelschreiende Kontraste.
Was hat denn die PDS oder die Kommunistische
Plattform in der PDS vor?
Wagenknecht: Vorerst geht es darum, bereits erkämpfte
soziale Leistungen wenigstens zu verteidigen. Streiks
sind angesichts der Gewinnentwicklung angebrachter als
niedrige Lohnabschlüsse. Es geht um
ausserparlamentarischen Druck, ohne den sich überhaupt
nichts ändern wird. Wir müssen deutlich machen, dass
es sich lohnt, sich zu wehren, dass die Menschen nicht
so ohnmächtig sind, wie man ihnen weismacht.
Von den 100 000 Mitgliedern der PDS sind 3000 in der
Kommunistischen Plattform, da sind wir doch bei einer
radikalen kleinen Minderheit angekommen.
Wagenknecht: Wenn wir eine so kleine Minderheit wären,
dann würde sich doch keiner so über uns aufregen.
Viele unserer Positionen haben in der PDS breiten Rückhalt.
Das haben wir in der Frage der Uno-Militäreinsätze
gerade erst erlebt.
Sie meinen also, dass Positionen von Ihnen, wie dass
der Mauerbau eine legitime Massnahme war, in der PDS
mehrheitsfähig sind?
Wagenknecht: Der Mauerbau gehört zu einer historischen
Situation des Kalten Krieges und der Blockkonfrontation.
So ist er auch im PDS-Programm bewertet. Was in der PDS
auf jeden Fall mehrheitsfähig ist, ist die Legitimität
des sozialistischen Versuchs in der DDR und auch das
Engagement für diesen Versuch.
Die Legitimität des sozialistischen Versuchs und des
Mauerbaus, das ist doch wohl nicht das Gleiche.
Wagenknecht: Wenn man meint, dass die neue Ordnung in
der DDR damals nur überleben konnte, wenn das Ausbluten
an der offenen Grenze vorerst gestoppt wird, dann laufen
beide Fragen auf das Gleiche hinaus. Das Problem war
nicht die Mauer, sondern dass die DDR irgendwann das
Ziel aufgab, sie durch entsprechende ökonomische und
politische Fortschritte überflüssig zu machen.
Was halten Sie eigentlich von dem Satz: Sektierer
erkennt man nicht daran, dass sie klein sind, sondern
dass sie klein bleiben wollen?
Wagenknecht: Das mag zutreffen; ich fühle mich hier
allerdings nicht angesprochen. Wollte ich, dass wir
klein bleiben, würde ich meinen Terminkalender kaum mit
unzähligen Auftritten und Veranstaltungen füllen: an
Schulen, in Universitäten, bei Gewerkschaften, auf der
Strasse; viele davon im Westteil des Landes. Die
Differenz in der PDS ist eher, auf welchem Weg wir grösser
werden.
Und das, was sich auf dem letzten Parteitag
abgespielt hat, ist ein Schritt in die richtige
Richtung, um grösser zu werden?
Wagenknecht: Die gegenteilige Entscheidung wäre fatal
gewesen. Wir hätten den gleichen Weg wie SPD und Grüne
eingeschlagen und damit garantiert keinen von diesen
Parteien enttäuschten Wähler mehr erreicht. Dass jetzt
die Parteiführer Gregor Gysi und Lothar Bisky gehen,
ist ihre Entscheidung, nicht die des Parteitags. Meines
Erachtens sollten Genossen mit Niederlagen souveräner
umgehen können.
Gegen Resignation ist nicht anzukommen, ohne die
politischen Verhältnisse grundsätzlich in Frage zu
stellen, haben Sie geschrieben. Brauchen Sie da nicht
eine gewisse absolutistische Sicherheit des Rechthabens?
Wagenknecht: Niemand trägt alle Antworten in der
Tasche. Aber dass der heutige Kapitalismus nach ähnlichen
Regeln funktioniert, wie sie in marxschen Kategorien
beschrieben wurden, zeigt er doch täglich. Die
Maximalrendite ist Massstab der ökonomischen
Entscheidungen, nicht etwa der bestmögliche
Lebensstandard der Menschen. Die neoliberalen Programme
sind ein einziger Kotau vor den Wünschen der
Shareholder. Aber kritisiert man sie, ohne das
bestehende Wirtschaftssystem in Frage zu stellen, ist
man schnell in der Defensive. Natürlich kann und sollte
man höhere Ertrags- und Vermögenssteuern fordern, um
die öffentlichen Kassen zu füllen. Aber dann kommt
garantiert das Totschlagargument, dass das Kapital sich
dann aus dem Staube macht. Und in einer Welt ohne
Kapitalverkehrskontrollen ist dem auch so. Wenn man also
nicht dazu sagt, dass und wie man den Kapitaleignern
diese Möglichkeit nehmen will - und damit spricht man
die Eigentumsfrage an -, nimmt solche Reformvorschläge
keiner ernst.
Hat das nicht den schönen Reiz des Satzes von
Bertolt Brecht: Ich betrachte den Plan, er ist gross
genug, aber unverwirklichbar?
Wagenknecht: Unverwirklichbar sind heute die klassisch
sozialdemokratischen Programme, Keynesianismus aller
Art. Dies hat seine Voraussetzungen verloren.
Grundlegende Veränderungen sind durchsetzbar, sobald
Mehrheiten dafür gewonnen werden.
Sie sind eine attraktive junge Frau, die linientreue
marxistisch-leninistische Ansichten vertritt. Wie gehen
Sie damit um, dass Sie dadurch ein Medienstar geworden
sind?
Wagenknecht: Man muss in der heutigen Zeit die medialen
Möglichkeiten nutzen. Ich glaube nicht, dass ich wegen
meines Äusseren in Talkshows eingeladen werde. Aber
selbst wenn. Hätte ich nicht mehr zu bieten als das, würde
ich bei den Streitgesprächen eine ziemlich traurige
Figur abgeben. Tatsache ist aber, dass ich nach nahezu
jedem Auftritt viel positive Post bekomme, auch von
Leuten, die sich gar nicht als Linke verstehen. Bei
dieser Resonanz glaube ich auch nicht, dass ich der PDS
Stimmen koste. Eher im Gegenteil.
Was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten?
Wagenknecht: Dann entspanne ich mich mit klassischer
Musik, gehe gern ins Theater, lese Goethe, Thomas Mann
oder Peter Hacks.
Und für den Spass und die Freude am Leben, was
unternehmen Sie da?
Wagenknecht: Da gibt es schöne Urlaube. Landschaftlich
liebe ich die Schweiz, zum Wandern, Rad- oder Skifahren.
Italien und Irland sind auch wunderbar.
Ihre Haartracht, Ihre Art, sich zu kleiden, das alles
erweckt mediale Aufmerksamkeit.
Wagenknecht: Was soll ich dagegen machen? Ich lege
keinen Wert darauf, dass über meine Frisur geschrieben
wird. Es ist auch bezeichnend, dass man auf solche Dinge
vor allem bei Politikerinnen achtet. Ich habe noch nie
einen Artikel über Gysis Haartracht oder erotische
Ausstrahlung gelesen.
Sie rauchen nicht, Sie trinken nicht, Sie sind die
asketische, der reinen marxistischen Theorie geweihte
heilige Johanna der kapitalistischen Schlachthöfe, wird
Ihnen nachgesagt.
Wagenknecht: Das sind die Klischees, die die Medien
brauchen. Ich rauche nicht, weil es mir nicht schmeckt,
aber zu einem schönen Abendessen gehört natürlich ein
guter Wein und nicht bloss Wasser, also so asketisch bin
ich nicht. Wenn sich jemand für eine bessere Welt
einsetzt, dann tut er das doch, weil er um die Schönheiten
des Lebens weiss. Und weil er möchte, dass sie allen
zugänglich werden.
Die
Kommunistin spricht am 1. Mai in Zürich
Sahra
Wagenknecht, 31, wurde in Jena, damals DDR, geboren. Sie
trat noch kurz vor der Wiedervereinigung 1989 der SED
bei und war von 1991 bis zu ihrem Rauswurf 1995 Mitglied
des Parteivorstands der SED-Nachfolgeorganisation Partei
des demokratischen Sozialismus (PDS). Als Mitglied der
Leitung der Kommunistischen Plattform (KPF) innerhalb
der PDS provoziert und polarisiert sie, vor allem mit
ihrer prinzipiellen, wenn auch nicht unkritischen
Verteidigung der Errungenschaften des
zusammengebrochenen real existierenden Sozialismus.
Beim letzten Parteitag der PDS in Münster brachte sie
dem Parteivorstand eine empfindliche Niederlage bei. Die
Delegierten folgten ihrer Position, dass die PDS
grundsätzlich gegen jede Beteiligung Deutschlands an
bewaffneten Missionen der Uno oder der Nato ist.
Daraufhin kündigten die beiden Parteiführer Gregor
Gysi und Lothar Bisky ihren Rücktritt an.
Sahra Wagenknecht wird morgen Montag als Gastrednerin
des 1.-Mai-Komitees in Zürich sprechen. Die SVP hatte
im Vorfeld ihres Auftritts ein Redeverbot für die
«Umbricht-Anhängerin und Stahlin-Verehrerin»
(original SVP-Text) gefordert.
|