Yasar Kaya

Yasar Kaya wurde 1938 in Igdir geboren. Er besuchte die Primar- und Sekundarschule in Igdir und zog nach Istanbul um, wo er studierte.

1963 bearbeitete und publizierte er DENG, die erste kurdische Zeitschrift in der Türkei.

1989 gehörte er zu den Mitbegründern und dem Exekutiv-Komitee der Volksarbeiter Partei HEP.

1991 gründete er zusammen mit weiteren kurdischen Intelekktuellen die kurdische Unstitut- und Kulturstiftung.

1993 wurde er zum Vorsitzenden der demokratischen Partei (DEP) gewählt. 1994 wurde die DEP von der türkischen Regierung verboten. Im selben Jahr wurde Kaya verhaftet und vor einem Militärgericht dafür verurteilt "seperatistische Propaganda" betrieb und veröffentlicht zu haben.

Daraufhin flüchtete er aus der Türkei und erhielt in Belgien Exil. Die Türkei klagte Kaya in insgesamt 480 Fällen an. In 20 dieser Fälle wurde er insgesamt zu 300 Jahren Gefängnis verurteilt.

Yasar Kaya ist ein Mitglied er IPI (Internationales Presse Institut), Reporter Sans Frontiers und der FIJ (Föderation Internationaler Journalisten). Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Am 12. April 1995 wurde er zum Vorsitzenden des kurdischen Exil-Parlaments gewählt.

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