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Diskussionen
Konzerte siehe Kulturprogramm
Veranstaltungen
Sparen am falschen Ort
1.-Mai-Vorfeier der Gewerkschaften, der Avivo und der SP-SeniorInnen. Im Volkshaus sprechen alt-Bundesrat Otto Stich, Regierungsrat Markus Notter und der Co-Leiter der Unia-Sektion Zürich, Roman Burger.
Sonntag, 30. April, 14.30 Uhr, Volkshaus Zürich, Blauer Saal
Zur Lage der arbeitenden Klasse im Irak
Der 43jährige Farah Alwan präsidiert die Föderation der Arbeiterräte und Gewerkschaften im Irak (FWCUI). Die mit der laizistischen „Workes Comunist Party“ verbundene Gewerkschaftsbewegung organisiert von Basra bis Kirkuk ArbeiterInnen und Arbeitslose und kämpft unter den schwierigen Bedingungen der Besatzung und des bewaffneten Widerstands islamistischer und baathistischer Gruppen für Arbeit und Brot. Farah Alwan berichtet über die Lage der arbeitenden Klasse im besetzten Irak.
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Sonntag, 30. April, 14 Uhr, Zeughaus 5
Was Landarbeiterinnen in Nicaragua erhalten
Was hat der von den USA diktierte zentralamerikanische Freihandelsvertrag CAFTA für Auswirkungen auf die Gleichstellung von Frau und Mann? Die Vorsitzende des Frauensekretariats der Landarbeitergewerkschaft ATC María Elena Sequeira Rivas kennt die Realitäten, wenn sie über dieses Thema spricht. Als Tochter einer Köchin auf einer Grossfarm begann sie mit acht Jahren zu arbeiten und erfuhr die Ausbeutung und Diskriminierung der Landarbeiterinnen am eigenen Leib. Heute ist sie Rechtsanwältin mit Spezialgebiet Arbeitsrecht.
Sonntag, 30. April, 16 Uhr, Zeughaus 5
Nach dem Ende der Apartheid
Die Massenbewegung, die zum Sturz des Apartheid-Regimes in Südafrika geführt hat, wollte nicht nur den Rassimus überwinden, sondern auch die sozialen Verhältnisse revolutionieren. Über die Auswirkungen des Neoliberalismus in einem von einer Befreiungsbewegung regierten Land berichtet Sahra Ryklief. Die Direktorin des Forschungsinstituts der südafrikanischen Gewerkschaften (Labour Research Service LRS) arbeitet seit über 25 Jahren in der politischen und gewerkschaftlichen Bewegung in Südafrika.
Sonntag, 30. April, 18 Uhr, Zeughaus 5
Was es braucht zum Streiken
Die Bosse sind wütend. In der Schweiz sei die Sozialpartnerschaft in Gefahr. Wir haben Leute nach Zürich eingeladen, die mit ihren Aktionen das Unternehmertum in Aufruhr versetzen. Sie kommen aus Reconvillier, wo die Belegschaft von Swissmetal um die Zukunft ihrer Fabrik kämpft; aus Zürich, wo die technischen Angestellten des Schauspielhauses Ende Januar erfolgreich gegen eine Lohnsenkung gestreikt haben; aus Glattfelden, wo die ArbeiterInnen des Spinnereibetriebs SLG am 20. Dezember für einen Sozialplan auf die Strasse gegangen sind; und aus Kloten, wo die Taxifahrer im letzten Juli fünf Tage lang für die Einhaltung des Gesamtarbeitsvertrags die Arbeit niedergelegt haben. Ein vom 1.-Mai-Komitee und der Gewerkschaft Unia organisiertes Gespräch über Streikerfahrungen, neue Arbeitsformen, über Hoffnungen, Nöte und die Mühen des Alltags. > weitere Infos
Sonntag, 30. April, 20.30 Uhr, Zeughaus 5
Boomende Zentren – unwirtliche Ränder
Wir kennen die Bilder der boomenden Stadt: Schmucke Cafés, trendige Bars, edle Galerien. Wir kennen auch die unwirtlichen Ränder: Bilder aus Schlieren, Schwamendingen und Brüttisellen, wo Ressourcen fehlen und die BewohnerInnen mit sozialen Konflikten auskommen müssen. Was wir nicht zur Kenntnis nehmen ist der Zusammenhang zwischen beiden Prozessen. Die Vertreibung ganzer Bevölkerungsgruppen aus den Städten. Die ForscherInnen des geografischen Instituts der Universität Zürich haben diesen Zusammenhang anhand der Daten der Volkszählungen von 1990 und 2000 wissenschaftlich erhärtet. Der Sozialgeograph Heiri Leuthold stellt die Forschungsergebnisse in Wort und Bild vor. Der Zürcher AL-Gemeinderat Niklaus Scherr sagt, wie die Politik die Verdrängungsprozesse mitgestaltet – und was für Konsequenzen gezogen werden müssten, um der sozialen Segregation entgegenzuwirken. > weitere Infos
Sonntag, 30. April, 17 Uhr, Glaspalast (Restaurant Zeughaushof).
Hot Spot Langstrasse – Stimmen aus dem Quartier
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Hot Spot Langstrasse organisiert das stadt.labor eine Gesprächsrunde mit drei QuartierbewohnerInnen: Stephan Pörtner (Autor von Krimis, die im Umfeld der Langstrasse spielen), Fabienne Ghali (mit einem Marokkaner verheirate Migrantin und dreifache Mutter) und Madeleine Speck (Mitinhaberin der Quartierbeiz «Lade») diskutieren über persönlichen Eindrücke, Veränderungen und die Zukunft der Langstrasse – und schweifen dabei Themen wie die Grossüberbauung Stadtraum HB oder die städtische Aufwertungspolitik. > weitere Infos
www.stadt-wohnen.ch.
Sonntag, 30. April, 18.30 Uhr, Glaspalast (Restaurant Zeughaushof)