

Die Wirtschaft taumelt. Die Zweifel an der angeblich sozialen Marktwirtschaft werden jeden Tag lauter. Einst gefeierte Kapitalisten geben zu, dass ohne Staatsinterventionen und milliardenschwere Konjunkturprogramme viele Gesellschaften zu revolutionären Ideen neigen würden – zurückhaltend ausgedrückt.
In Island, einem Staat der von neoliberalen Ideen besonders schwer betroffen war, konnte sich die Regierung nach dem Debakel nur noch kurze Zeit halten.
Die fundamentalistische und neokonservative Politik, die ungefragt eine ganz bestimmte Spielart der Demokratie und grenzenlose Freiheit unter eher restriktiven Bedingungen auf der ganzen Welt verbreiten wollte, wurde wenigstens in einem Teil der Welt abgewählt.
Es gilt jetzt die Scherben zusammen zu kehren und sich grundsätzliche Fragen zu stellen. Wir müssen neue Ideen für eine solidarische Gesellschaft in einer gerechteren Welt, in der nicht mehr das Kapital, sondern die sozialen Bedürfnisse der Menschen im Zentrum stehen, entwickeln. Die Zeit ist reif.

Weil sich am 1.-Mai-Fest sehr viele, sehr linke Leute auf dem Kasernenareal aufhalten, übernimmt das Komitee die Koordination der inhaltlichen Beiträge und der benötigten Infrastruktur.
Für unsere Mitgliedsorganisationen und andere entsteht dadurch eine grosse und wichtige politische Plattform.