Danke! Grazie! Tesekkür!

Der 1. Mai und das 1.-Mai-Fest 2009 sind vorbei.

Das Komitee bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfer für die solidarische Unterstützung. Nur mit eurer Hilfe ist ein so tolles Fest überhaupt möglich. 

Nach dem 1. Mai ist vor dem 1. Mai. Bereits gibt es neue Vorschläge für den 1. Mai 2010. Wir freuen uns darauf.

Wir bleiben dran - für einen solidarischen 1. Mai im 2010.



Aufruf zum 1. Mai 2009

Der Kapitalismus steckt in der Krise. Auf den Crash der Finanzmärkte folgte die Rezession. Und mit ihr die Verarmung vieler Menschen. Weltweit haben bereits Millionen ihre Arbeit, ihre Wohnungen und ihre Lebensperspektiven verloren.

Und um was wird in einer solchen Zeit am eifrigsten gestritten? Die Herren der Welt zanken um die Verteilung der Steuereinnahmen und um die Ausgestaltung des Bankgeheimnisses.

Wir aber sind nicht länger bereit, mit unseren Steuergeldern gescheiterte Banker zu alimentieren.

Wir sagen Nein, wenn wir mit schlechteren Arbeitsbedingungen und schlechteren Sozialleistungen für die Fehler der Turbokapitalisten gerade stehen sollen. Sie haben uns jahrelang vordoziert, dass nur ihr System in der Lage sei, die Bedürfnisse der Menschen effizient zu befriedigen. In Tat und Wahrheit befriedigt ihr System ihre Bedürfnisse nach Geld – in der Krise lassen sich mit ihm sogar Staatshaushalte plündern.

Es ist Zeit für einen grundlegenden Wechsel. Es ist Zeit für eine solidarischere Gesellschaft. Diese entsteht nicht über Nacht. Konkretes kann jedoch schon heute getan werden – auch im Kanton Zürich: So gehört das asoziale Steuerpaket, mit der die Krisen-Hasardeure ihren Beitrag erneut auf uns abwälzen wollen, wuchtig verworfen.

Dem 1. Mai auf der Kaserne kommt in diesem Jahr eine besondere Bedeutung zu.

Parteien und Gewerkschaften, Exil-Organisationen, Migrant/-innenkollektive und selbstverwaltete Betriebe stehen hier ein für internationale Solidarität.

Die Sans-Papiers sagen laut und deutlich, worum es bei dieser Solidarität geht: Eine Gesellschaft, in der es illegale Menschen gibt, kann auf lange Sicht nicht funktionieren.

An den über zwanzig politischen Veranstaltungen, die im Rahmen des 1.-Mai-Festes auf der Kaserne stattfinden, werden Vorschläge für konkrete Alternativen diskutiert. Als ersten Schritt auf dem Weg in eine solidarische Gesellschaft tragen wir an der 1. Mai-Demo unsere konkreten Forderungen auf die Strasse. Wir demonstrieren für eine Wende in der Gesellschaft:

Heraus zum 1. Mai!

Spring Call - EUROMAYDAY 009

Precarisation is the norm, temp work, low salaries, unemployment. Barbed wire, uniforms and camps that protect fortress-europe, excluding and persecuting thousands of women, men and children.

Police and armies are in the streets, with their cameras and helicopters. Control is everywhere, terrorist laws are used to legitimize repression. The media keeps the lid on the pot that is starting to boil over.

At the same time it is doing its best to convince us to keep up consumption. The serpent is eating its own tail. Our brothers and sisters in the south are paying the bill; and we pay too. Animals becoming extinct show the way to the future generations. And at the same time, the banks are throwing our billions out the window...

We live in great times!

The crisis, the crisis, the crisis, the sound of the universe. Which crisis? The economists announce the end of neoliberalism. After years of TINA - there is no alternative- we thank the banks for their revelation: money is not the problem. Everything is possible!

One hides or one fights! A new social contract, increased alienation, increased exploitation, increased precarity in all parts of life. Managing precarity, a disaster? Living in precarity is a permanent crisis and the disaster is already there.

The crisis is a big wave; you can surf or you can drown.

To make it short: Our struggles happens in everydays live. Our tracks cross the borders of nation, social contracts and gender. Our battles are visible. The social demands are obvious, or maybe not?

We speak to Europe, we announce it to the world: we like to surf, and it is our turn to ride the wave.

From the 30th April to the 1st of May, we will take the power back, we will regain our creativity and speed. We and everyone who wants to. The banks are everywhere, dominating life, even though they are not alive.

The stock markets have shown that only one card needs to be pushed over for the whole castle to collapse.


Medienpartnerschaften

LoRaWOZ
Mayday Mayday make them pay on the 1st of May

Solidaridad con Cuba

Am 1.-Mai-Fest erhältlichtuKola aus Kuba

Giù le mani dala INNSE!


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